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Koranverteilung in Berlin (Salafisten)

Koranverteilung in Berlin am Potsdamer Platz

Lena Duggen von der FREIHEIT.Wow, haben uns die Islamisten doch einen unerwartet schönen Samstagnachmittag beschert. Am Samstag, dem 14. April, wurden am Potsdamer Platz in Berlin, so wie in vielen anderen deutschen Städten auch, Gratis-Korane verteilt. Obgleich die Ankündigungen hierfür kurzfristig waren, fanden sich am Potsdamer Platz doch eine stattliche Anzahl von circa 40 Islamkritikern vor Ort ein, um die Passanten über die Inhalte des Korans aufzuklären. Vertreten waren: Die PI-Gruppe Berlin, die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE), DIE FREIHEIT, die Sarraziner und das Netzwerk Demokratischer Widerstand.

(Von Karl Schmitt, BPE)

Als wir um die Mittagszeit ankamen, waren mindestens 20 Journalisten vor Ort. Wir Islamkritiker waren verblüfft über soviel ungewohntes Medieninteresse. Viele unserer Mitglieder hatten plötzlich unerwartet ein Mikrofon vor der Nase und gaben Spontaninterviews.

Da werden die Cutter der Radio- und Fernsehanstalten wohl jetzt eine Menge zu tun bekommen, um all die unerwünschten islamkritischen Kommentare wegzuschneiden. Vermutlich hätten sie lieber einen freundlich interessierten Toleranzbürger, der sich über die Kulturbereicherung freut und fleißiges Koranstudium ankündigt. Die dort anwesenden Islamkritiker haben dieses Studium aber längst hinter sich und ihre Schlüsse daraus gezogen und hatten verschiedene Transparente mit Infos zu den Gewaltinhalten des Korans dabei.

Wir von BPE verteilten an jeden Passanten, der sich einen Koran abgeholt hatte, unser Flugblatt “Lesen Sie den Koran” und boten den Passanten dies als „eine kleine Lesehilfe“ zum Koran an. Im Flugblatt waren natürlich die Hinweise auf eine ganze Reihe von Mord- und Totschlagsaufrufen mit den Nummern der entsprechenden Suren. Ohne Ausnahme wurden diese Blätter von den frischen ‚Koranträgern‘ angenommen. Die meisten der Passanten machen auch keinen Hehl aus ihrer wohl eher skeptischen Einstellung zum Koran. Hierbei waren unter anderem auch Leute, die sich als Iraner und Iraker zu erkennen gaben. Sie bestätigten uns die Wichtigkeit unserer Aufklärungsarbeit und betonten die gewalttätige Natur des Islams.

Unsere PI-Leute suchten auch das Gespräch mit den koranverteilenden Salafisten. Ihre Fragen nach dem Inhalt bestimmter Suren wurden ablehnend begegnet, mit den Worten “wir verteilen hier nur” (vielleicht war das auch so -, wenn genug Geld für millionenfachen Bücherdruck da ist, müssen auch unsere Verteiler dort nicht aus reinem Idealismus gestanden haben).

Einer von unseren Verteilern der Flugblätter mit den islamkritischen Inhalten erhielt von einem der Salafisten eine eindeutige Geste. Er schaute ihn an und fuhr mit der Handinnenkante über seine Kehle, um anzudeuten, was er am liebsten mit unserem Islamkritiker machen würde – oder vielleicht auch in Zukunft noch vor hat. Ein PI–Gruppen-Mitglied sprach einen anderen der Salafisten auf Sure 2, 191 an. Der Angesprochene wollte zuerst ausweichen und meinte dann nach hartnäckiger Nachfrage, er habe den Koran noch nicht ganz gelesen – offenbar die neueste Masche, sich lästige Fragen vom Hals zu halten.

Zeitgleich wurden auch in Berlin-Hohenschönhausen vor dem Lindencenter Korane verteilt. Leider war niemand von uns dort vor Ort, da dieser Verteilort nicht im Internet angekündigt war.

Der Star bei den Pressevertretern war Lena Duggen von der FREIHEIT. Sie hatte ein Plakat „We dont need your lies“, eine Wortspielerei mit dem Titel der Verteilaktion „Lies den Koran“ (ihr Statement hier im RBB-Video ab 2:07 min).

Lena Duggen von der FREIHEIT.

Als ich selbst mit einigen Freunden bereits in einer benachbarten Gaststätte war, hatte unser Peter Hahn noch seinen großen Auftritt. Er las laut aus unserem BPE-Faltblatt die dort zitierten Suren vor. Sowohl Journalisten als auch Passanten und Salafisten reagierten hierauf. Ein Salafist meinte, ähnliche Sprüche würden doch wohl auch in der Bibel stehen. Auf die Nachfrage von Peter, welche Bibelstelle denn das sei, konnte unser Salafist allerdings nicht antworten.

Bei der nächsten Verteilaktion von Koranen werden wir wieder vor Ort sein. Dann melden wir eine Demo an, damit wir vor Ort mit einem Megaphon die zur Gewalt aufrufenden Koran-Suren vorlesen können. Es bleibt zu hoffen, dass die Koranverteiler und deren Finanziers im Hintergrund sich mit ihrer Aktion in den Finger geschnitten haben. Vor Ort konnten sie jedenfalls nicht punkten und stießen auf überwiegende Ablehnung der Passanten. Zu den jetzt zu erwartenden Presseberichten gibt es aber leider wenig Grund zum Optimismus. Es ist leider nicht damit zu rechnen, dass in den Presseberichten die Skepsis der Passanten vor Ort wieder zu finden sein wird.

» Weitere Fotos hier und hier.

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Geschrieben von

♂, Zagreb, Croatia, 1955

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Eine Antwort zu "Koranverteilung in Berlin (Salafisten)"

  1. Jaol sagt:

    Ich finde es wird zu wenig gegen Religionen protestiert. Wo sind denn die Menschen, die gegen Christen oder Zeugen Jehovas oder Science Fiction Fans (Scientology) auf die Straße gehen, wenn die was umsonst verteilen. Das kommt auch zu oft vor.